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Leseprobe
Julie Gordon: Die Lilie von Florenz
Ein Dorf in der Toskana, Sommer 1742 "Ich hab keine Zeit für Spielereien, Cristina." "Ach komm schon, sei doch nicht so! Uns erwischt schon niemand. Wer soll denn schon hierher kommen? Das hier ist ein kleines, schmutziges Gästezimmer. Du kannst ja in alle Ecken schauen, wenn dich das beruhigt!" Allegra erstarrte. Sie hatte Zuflucht gesucht in dem kleinen Gästezimmer am Ende des Gangs im Landhaus ihres Vaters. Die Unruhe im Haus zerrte an ihren Nerven. Überall waren Fremde. Zur Mittagsstunde waren ein Dutzend Kutschen aus Florenz eingetroffen – und sie hatten nicht nur die Gäste der Feier am Abend gebracht, son-dern auch Köche und Dienstmädchen, die sich dem Regiment der Köchin Rosaline unterwarfen. Der wichtigste Gast aber war der Comte Matteo del Pirandelli. Ihr Verlobter. Heute Abend sollten die Verlobungsfeierlichkeiten stattfinden. Leise erhob Allegra sich vom Bett. Schritte näherten sich, eine Frau kicherte. Dann wurde die Tür aufgestoßen. Sie erstarrte und sah sich gehetzt um: außer dem Bett und einem Paravent war das Zimmer leer. Ohne nachzudenken, eilte Allegra zum Paravent und kniete sich dahinter auf den Boden. Keinen Moment zu früh, denn schon betrat eine blonde Frau rückwärts den Raum. Mit beiden Händen zog sie einen Mann hinter sich ins Zimmer. Als Allegra durch einen Spalt des Paravents spähte, stockte ihr der Atem. Die blonde Frau zog Matteo Comte del Pirandelli hinter sich ins Zimmer. Was suchten die beiden hier? "Stell dich doch nicht so an!" Die Frau, die der Comte Cristina genannt hatte, legte ihre Arme um seine Hüfte und schmiegte sich an ihn. Ihre Lippen berührten seinen Hals und seine Wangen. Als sie versuchte, ihn auf den Mund zu küssen, drehte Comte Matteo den Kopf und machte sich aus ihren Armen frei. Er trat einen Schritt beiseite. "Du scheinst zu vergessen, wo wir hier sind." "Nein, das vergesse ich nicht!" Cristina ließ sich aufs Bett fallen und zog einen Schmollmund. "Aber es ist ja jetzt schon sterbenslangweilig hier, und ich dachte, ein bisschen Abwechslung könnte dir nicht schaden." Allegra lauschte zunehmend beunruhigt. Was ging da vor sich? Sie wagte es nicht, erneut durch den Spalt im Paravent zu schauen, da sie fürchtete, sie könnte entdeckt werden. Oh, das war eine so peinliche Situation! Ihr Verlobter Matteo del Pirandelli, den sie erst heute Mittag hatte kennen lernen dürfen, war in ein privates Gespräch mit einer anderen Frau vertieft – und sie wurde unfreiwillig Zeugin dieses Gesprächs. Kurz überlegte sie, ob sie einfach aufstehen und sich bemerkbar machen sollte. Aber dann hörte sie, wie der Comte wieder sprach. "Das ist wirklich ein Witz", sagte er abfällig. Allegra wagte nun doch, einen Blick durch den Spalt des Paravents zu werfen. Der Comte stand an den Bettpfosten ge-lehnt. Geradezu lässig wirkte er auf sie. "Das Haus ist klein und der Ballsaal ist so winzig, dass wir kaum alle hineinpassen werden." "Du hast gesagt, es wird eine hübsche Landpartie. Es war deine Entscheidung, die Verlobung hier draußen zu feiern. Wenn es nach mir gegangen wäre, hättest du da-heim in deinem Palazzo feiern sollen. Aber auf mich hörst du ja nicht." Cristina klang gekränkt. Allegra traute ihren Ohren nicht. Diese fremde Frau redete, als wäre sie mit dem Comte durchaus vertraut. Waren sie Freunde? Oder gab es zwischen ihnen … mehr? "Ich hatte meine Gründe", sagte Comte Matteo. "Ach, und was sollten das für Gründe sein?" Cristina kicherte. "Wolltest du einfach Allegra ballte die Fäuste. Am liebsten wäre sie aufgesprungen und hätte dieser Frau ihre Meinung gesagt. Was wusste sie schon über das Leben in dem kleinen, toskanischen Dorf? Dieses Landhaus hatte schon immer der Familie gehört. Es war Teil der Mitgift ihrer Mutter gewesen, und nach ihrem Tod war ihr Vater mit Allegra und Luigi hierher gezogen. Sie hatten Florenz hinter sich gelassen. Dreizehn Jahre war das inzwi-schen her, und seitdem hatte Allegra das Leben auf dem Land lieben gelernt. Nach der Hochzeit würde sie natürlich nach Florenz zurückkehren und dort an der Seite von Comte Matteo leben. Aber darüber wollte sie jetzt lieber nicht nachdenken. "Und überhaupt – willst du wirklich dieses verhuschte, kleine Mäuschen heiraten? Die ist ja an Schlichtheit kaum zu überbieten. Hast du ihr Kleid gesehen? Sowas las-se ich nicht mal meine Zofe tragen, also bitte. Und dann hat sie nicht mal den Mut gehabt, dir in die Augen zu sehen, hast du's bemerkt? Wirklich, ich weiß nicht, was du an ihr findest." "Sie ist ein reizendes Geschöpf, findest du nicht?", fragte Comte Matteo heraus- fordernd. "Sie ist jedenfalls bei weitem nicht so verdorben wie du." Cristina lachte gurrend. Sie streckte die Hand aus und zog den Comte am Hosen- bund zu sich heran. Er trat zu ihr und griff in ihr üppiges, blondes Haar. "Was wird dann eigentlich aus uns? Wenn du ein Frauchen daheim hast …" Atemlos beobachtete Allegra, wie er Cristina auf das Bett drückte. Er beugte sich über sie, legte ein Knie auf die Matratze, zwischen ihre Beine. Cristina schloss die Augen und schlang die Arme um seinen Hals. "Was wird aus uns?", flüsterte sie. "Was sollte aus uns schon werden?", fragte der Comte. Mit dem Zeigefinger fuhr er über ihre Wange hinab zu ihrem Mund. Cristina schnappte nach seinem Finger, und er zog ihn zurück. Leise lachte er. "Immer noch genauso wild und unbereche n-bar wie immer." "Das magst du doch." Cristina richtete sich auf und schob ihn von sich herunter. Matteo setzte sich neben sie auf die Bettkante, während Cristina an ihrem Haar nes-telte. "Darum verstehe ich auch nicht, was dir an ihr gefällt. Ich meine, ihre Familie hat offensichtlich kein Geld, es sei denn, sie haben ihre Matratzen damit gepolstert, was ich mir nicht vorstellen kann. Wenn man Geld hat, kann man es schließlich zei-gen. Ja, lach nur." "Ich muss nur daran denken, dass so mancher in Florenz einen Reichtum vorzeigt, Cristina sah ihn böse an, als fühlte sie sich angesprochen. Dann fuhr sie jedoch unbeirrt fort. "Und sie selbst ist flach wie ein Brett, starrt dich mit riesigen Kuhaugen an. Gut, ihr Gesicht wäre ganz hübsch, wenn sie was aus sich machen würde, und mit ein paar Schönheitspflästerchen und einem ordentlichen Kleid lässt sich da be-stimmt was machen, aber daran scheint sie ja nicht im geringsten interessiert zu sein. Was ist das? Geht die Mode jetzt zu ländlicher Nonchalance? Ist es das, was dich an ihr reizt?" "Ach, Cristina." Er grinste sie frech an. "Manchmal bist du einfach zauberhaft." "Ich meine das ernst! Du kannst von mir alles – wirklich alles! – haben. Aber nein, du ziehst es vor, so eine Unschuld vom Lande zu heiraten. Ist es, weil sie nicht um deine düsteren Geheimnisse weiß?" Das ist ja interessant, dachte Allegra. Zugleich aber schockierte sie das Gespräch, dessen Zeugin sie gerade eher unfreiwillig wurde. Sie wollte gar nicht wissen, was die anderen Gäste über sie und ihre Familie dachten, wenn schon diese Frau so ü-ber sie redete … "Wenn du es genau wissen willst: ja, vielleicht. Vielleicht geht es mir auch um i h- Allegra keuchte auf. Sogleich schlug sie die Hand vor den Mund. Hoffentlich hat- ten die beiden nicht ihren überraschten Laut gehört … "Hast du das gehört?" Kerzengerade richtete Cristina sich auf. Sie lauschte. "Ich "Was soll da schon sein?", fragte Comte Matteo. Cristina stand auf, ließ sich aber von ihm wieder aufs Bett ziehen. "Bestimmt war es nur ein Tier draußen vor dem Fenster." "Du hast Recht." Cristina machte ein abfälliges Geräusch. "Hier wimmelt es ja nur von Tieren. Würde mich nicht wundern, wenn es hier Ratten gäbe." "Nun lass doch gut sein. Komm her …" Er zog sie an sich. Die seidigen Röcke Allegras Herz klopfte bis zum Hals. Nicht auszudenken, wenn die beiden sie hier Cristina saß nun rittlings auf dem Schoß von Comte Matteo. Seine Finger strichen erneut über ihre Wange, an ihrem Hals hinab bis zum Ausschnitt ihres zitronengel-ben Kleids. Atemlos beobachtete Allegra, was passierte. "Wirst du ganz auf mich verzichten, wenn du verheiratet bist?", fragte Cristina lei- "Das werde ich nie können", beteuerte der Comte. Er beugte sich vor und küsste Cristinas Hals. Sie legte den Kopf in den Nacken und schloss die Augen. Genoss sichtlich seine Liebkosungen. Allegra spürte, wie ein leichtes Zittern sie erfasste. Obwohl es sie schmerzte, zu sehen, wie ihr Verlobter mit einer anderen Frau Zärtlichkeiten austauschte, war sie zugleich fasziniert von diesem Anblick. Ja, es erregte sie. Die Verlobung mit dem Comte Matteo del Pirandelli war von ihrem Vater verha n- delt und beschlossen worden. Erst heute Mittag war sie dem Comte das erste Mal begegnet, und vor dieser ersten Begegnung war sie aufgeregt und nervös gewesen. Er hatte auf sie düster gewirkt, beinahe grimmig. Seine edlen Gesichtszüge hatten sich verfinstert, als ihr Vater ihm mitgeteilt hatte, dass für die Feierlichkeiten nicht all seine vorab geäußerten Wünsche hatten erfüllt werden können. Allegra selbst hatte er nicht wahrgenommen. Ihm schien es nur darum zu gehen, im Hause der Bandinellis ein rauschendes Fest mit seinen Freunden zu feiern, die auch sogleich, nachdem sie aus den Kutschen gesprungen waren, alle Räume des Landhauses beansprucht hatten. Nun also auch dieses kleine, staubige Gästezimmer, das sich der Comte und sei- ne Mätresse Cristina offensichtlich ausgesucht hatten, um ein kleines Schäferstünd-chen abzuhalten. Cristina hatte den Comte aufs Bett geschoben. Er lag nun auf dem Rücken, die Füße standen auf dem Boden. Cristinas Hände fuhren unter sein weites Hemd, die Finger strichen über seine gebräunte Haut. Allegra biss sich auf die Unterlippe. Wie sich das wohl anfühlte? War seine Haut so weich wie ihre? "Oh, du bist so stark", flüsterte Cristina. Der Comte seufzte leise. "Was meinst du, ob wir beide etwas mehr Spaß haben sollten?" Ihre Hand glitt hinab zu seinem Ho-senbund, nestelte an den Knöpfen, während sie sich über ihn beugte. Ihr Mund streif-te beinahe sein Ohr. Mit geschlossenen Augen drehte der Comte seinen Kopf. Sein Gesicht war nun Allegra zugewandt, und wenn er jetzt die Augen öffnete … vielleicht konnte er sie dann sehen, wie sie hinter dem Paravent saß und ihn mit seiner Mät-resse beobachtete … Doch er hielt die Augen geschlossen. Ihm gefiel wohl, was Cristina mit ihm mach- te, denn er knurrte und seufzte. Cristina flüsterte ihm etwas ins Ohr und lachte. Seine Hände lagen auf ihren Hüften, strichen auf und ab, zerknitterten den teuren Seiden-stoff. Eine Hand umfasste ihr Hinterteil. Allegra konnte den Blick nicht abwenden. Sie fuhr sich mit der Zungenspitze über die Lippen. Oh, wie es wohl war, wenn seine Hand über ihre Hüfte glitt? Sie schloss die Augen, ließ ihre Rechte hinab wandern, streichelte sich durch den Stoff. Nein, das war vermutlich nicht dasselbe. Aber es fühlte sich gut a n. Ihr Herz schlug schnel-ler. Sie sehnte sich nach seiner Hand. Seine Hand auf ihrer Haut … Ihr stockte der Atem. Durfte sie so etwas überhaupt denken? Cristina öffnete die Knöpfe und schob die Hose des Comte herunter. Sie kicherte leise. Allegras Augen wurden groß, als sie den gewaltigen Penis sah, der hervor schnellte. Cristina umschloss ihn mit beiden Händen, und als sie ihre Hände auf und ab bewegte, stöhnte der Comte. "Gefällt dir das?", fragte sie. "Ich wüsste etwas, das könnte dir noch viel besser "Dann mach es gefälligst", knurrte der Comte. Er hielt die Augen geschlossen, a- ber mit einer entschiedenen Geste legte er die Hand auf den Kopf von Cristina und schob ihren Kopf hinab zu seinem Penis. Allegra vergaß zu atmen. Cristinas Lippen berührten die purpurne Spitze seines Glieds. Sie öffnete ihren Mund, umschloss ihn ganz und bewegte den Kopf auf und ab. Statt die Augen zu schließen, blickte sie prüfend zum Comte hinauf, als wollte sie sich versichern, dass ihm gefiel, was sie machte. Das also war es, was Männer und Frauen miteinander taten, wenn sie zusammen Allegra hatte es sich immer ganz anders vorgestellt. Sie war schließlich auf dem Land aufgewachsen, da blieb es nicht aus, zu erfahren, wie die Fortpflanzung bei Pferden, Schweinen und anderen Tieren vor sich ging. Das hier aber war etwas für sie völlig Neues. Machte es ihnen beiden Spaß? Comte Matteo gefiel es offensicht-lich, denn er stöhnte leise. Auch Cristina, die den Mund so voll nahm wie es nur ging? Fast schien es Allegra, als verschwände das Glied des Comtes vollständig in Cristinas Mund. Es sah fast aus, als würde Cristina sich an ihm verschlucken. Cristina jedenfalls gefiel offensichtlich, was sie da machten, denn sie hatte jetzt die Augen geschlossen und bewegte sich auf und ab, als würde sie das hier täglich ma-chen. Der Comte lag entspannt auf dem Rücken. Seine Hand ruhte auf Cristinas Schul- ter, die andere hinter seinem Kopf. Er beobachtete, wie Cristina sich auf ihm abmüh-te. Wirkte er erregt? Gefiel ihm wirklich, was Cristina da machte? Aber sie spürte, wie sehr ihr gefiel, was vor ihren Augen geschah. Sie war nass zwischen den Schenkeln, auf eine angenehme, warme Art. Als sie kurz die Augen schloss und sich ganz auf ihren Körper konzentrierte, spürte sie ein leises Pochen in ihrem Schoss, fordernd und erregend. Sie veränderte ihre Position, raffte den Rock ihres einfachen Kleids, das sie tagsüber bei dieser Hitze trug, schob eine Hand dar-unter. Sie schloss die Augen. Es war Sünde, was sie hier tat, aber auch wenn es Sünde war – viel schlimmer war doch, was der Comte und Cristina taten. Obwohl die beiden wohl keinen Gedanken daran verschwendeten, dass der Comte einer ande-ren versprochen war. Sie waren nicht verheiratet und genossen dennoch den Körper des anderen. Allegra spreizte die Beine. Sie kniete nun auf dem Boden, die Beine geöffnet, den Rock hatte sie hoch geschoben, so dass ihre Oberschenkel nackt waren. Sie zitterte. Erneut wagte sie einen Blick durch den Spalt des Paravents, gerade in dem Moment, als ihre tastende Hand, die an ihrem Oberschenkel hinauf glitt, auf die feuchte Wär-me ihres Geschlechts traf. Sie wimmerte leise – und in diesem Moment neigte sich der Kopf des Comte. Er hatte die Augen geöffnet. Er blickte in ihre Richtung. Und diesmal war Allegra sich sicher, dass er sie sah. Dass er ihre Augen durch den Spalt des Paravents sehen konnte, vielleicht sogar mehr … Die Erregung traf sie völlig überraschend. Seine dunklen Augen, die sich an ihrem Blick festhielten – das war fast zu viel für sie. Nässe brandete gegen ihre Hand, und ohne zu wissen, was sie da tat, schob sie einen Finger in ihre enge Passage, die sich fest um sie schloss. Allegra schloss die Augen. Das war ein so herrliches Gefühl! In diesem Moment fühlte sie sich bereit, alles für den Mann zu tun, der auf dem Bett lag und die Liebkosungen einer anderen Frau empfing. Ja, sie wäre auch bereit gewesen, ihm das zu geben, was Cristina ihm schenkte. Ob es Sünde war oder nicht, war ihr egal. Sie wollte ihm nahe sein. Ihn spüren. Comte Matteo del Pirandelli war ein Mann der Grundsätze. Und einer seiner Grund-sätze lautete: genieße das Leben. Seit einigen Monaten war Cristina seine Mätresse. Sie gefiel ihm. Sie hatte ein zartes Puppengesicht mit hellen, blauen Augen und blondes Haar, das sie stets so frisierte, als wäre sie gerade erst aus dem Bett gestiegen. Andere Frauen in Florenz begannen bereits, ihren Stil nachzuahmen, denn Cristina war beliebter Gast auf Bäl-len und Soireen. Und bei jeder Opernpremiere saß sie mit ihm in der Loge und ge-noss es, die Frau an seiner Seite zu sein. Kein Wunder also, dass sie seine Eröffnung, die junge Allegra Bandinelli zu heira- Es hatte ihn selbst überrascht. Die alte Fürstin war es gewesen, die ihn zu sich gebeten und davon überzeugt hatte, dass er lange genug das Leben als Junggeselle genossen hatte. Und sie hatte auch sogleich eine Kandidatin präsentiert, von der sie sich wünschte, dass Matteo sie heiratete … Nun, was bedeutete es schon, wenn er ein kleines, unschuldiges Mädchen vom Lande heiratete? Er konnte sein Leben weiterhin so führen, wie es ihm beliebte. Wenn das Mädchen erstmal bei ihm in Florenz lebte, wären alle glücklich. Sie war nicht hässlich, es würde ihn also keine Überwindung kosten, mit ihr das Ehebett zu teilen. Und wenn sie verlässlich und von ruhigem Gemüt war, konnte es ihm nur recht sein – sie würde seinen Erben zur Welt bringen und erziehen, während er das Leben genoss. So hatte er es geplant. Und weil er durchaus guten Willen zeigen wollte, hatte er beschlossen, die Verlobungsfeier auf dem toskanischen Landgut der Familie Bandi-nelli zu feiern. Auch wenn dies bedeutete, dass die betagte Fürstin nicht an der Feier teilnehmen konnte. Dies bedauerte er, denn Anna Maria Louisa de'Medici war ihm eine gute Freundin. Dafür war Cristina mitgekommen, und sie tat alles, um ihm den Aufenthalt so a n- Aber das, was jetzt passierte, war für seinen Geschmack zu professionell. Es wirk- te einstudiert, vom ersten schüchternen Kichern bis zu dem Moment, als ihre Lippen seinen Schwanz umschlossen und sie begann, an ihm zu lutschen. Sie war geübt darin, das wusste er, nahm ihn tief in sich auf und bewegte sich schnell. Fast hätte er laut gelacht. Nie hätte er geglaubt, dass es so weit kommen würde, aber er war von Cristina gelangweilt. Er drehte den Kopf beiseite. Sein Arm lag hinter dem Kopf, die andere Hand ruhte auf der auf und ab wippenden Schulter von Cristina. Ihre Haut fühlte sich erstaunlich kühl an. Sie berührte ihn nicht. Vermutlich hätte sie noch stundenlang so weiter machen können, ohne ihn zum Höhepunkt zu bringen. Und dann sah er sie. Durch den Spalt im Paravent sah er die Augen, taubengrau und groß schauten sie ihn an. Beobachteten ihn. Sahen ihnen bei ihrem Liebesspiel zu. Er hörte ein leises Rascheln – der Stoff eines Kleids? – und dann ein leises Seuf-zen. Es kam nicht von Cristina, die stumm und eifrig das tat, von dem sie glaubte, es gefiele ihm. Hinter der spanischen Wand hockte jemand. Eine junge Frau. Er konnte nur ihre Augen sehen, die durch einen Spalt spähten, darunter die zarte Linie ihrer Nase e r-ahnen, die leicht geöffneten Lippen eines Munds, der ihn an duftige Rosenblüten denken ließ. Und dann erkannte er sie. Der Gedanke war unglaublich erregend. Wahrscheinlich war sie von Cristina und ihm in diesem Raum überrascht worden und hatte sich versteckt, ohne zu ahnen, was folgen würde. Sie wandte den Blick nicht ab, im Gegenteil. Ihr Blick konzentrierte sich auf sein Gesicht. Er las darin Unschuld und zugleich Lust. Diese Mischung, gepaart mit ihrem hübschen Gesicht ließ ihm keine Ruhe. Es erregte ihn. Sie war von Anfang an hier gewesen und wurde unfreiwillig Zeugin. Aber sie genoss es. Er las es in ihrem Blick. Und er konnte die Augen nicht von ihr Cristina richtete sich auf. Sie atmete schwer, ließ seinen Schwanz los und lächelte ihn an. Er blickte zu ihr herunter. Das blonde Haar hatte sich aus der Steckfrisur ge-löst, einige Strähnen umrahmten ihr Gesicht. Ja, Cristina war auch attraktiv. Aber sie reichte nicht an das zarte Gesicht des Mädchens heran, das sich hinter dem Para-vent verborgen hielt. "Küss mich!", forderte Cristina und kroch zu ihm herauf. Matteo lachte. "Du bist wirklich schamlos", stellte er fest. Er küsste sie sanft auf den Hals, ließ seine Hände hinab gleiten zu ihren Brüsten. Die Schleifenbänder ihres Mieders löste sie für ihn mit einer Hand, er brauchte nur noch den Stoff beiseite zu schieben, um von ihren üppigen Brüsten zu naschen. Ihre Nippel waren dunkel und hart, und er nahm einen in den Mund. Cristina keuchte auf. Er versuchte, den Gedanken an Allegra zu verscheuchen. Aber ihn ließ der Blick nicht los, mit dem sie ihn angesehen hatte. So intensiv und zugleich schüchtern … Er schob Cristina wieder hinunter, und sie gehorchte. Ohne Zögern nahm sie sei- nen Penis wieder in den Mund, legte ihre Lippen fest um seinen harten Schaft. Sie bewegte sich auf und ab. Anscheinend war Cristina bemüht, ihm zu gefallen. Sie schien sich ernsthaft Sorgen um ihre Position zu machen. Normalerweise hielt sie ihn gerne hin, wenn es um Sex ging. Matteo blickte wieder zur Seite. Da war das Mädchen. Allegra, dachte er. Der Na- Berühr dich, dachte er. Ich weiß, wie sehr dich das hier erregt. Mich erregt es e- benso, mir vorzustellen, wie du hinter der Wand kniest und mit einer Hand deine klei-ne Vagina streichelst. Wie du einen Finger hinein steckst. Lass deine Finger über die Klit kreisen, ja, genau . War das ein Stöhnen hinter der Wand? Sie blickte ihn noch immer an, noch immer sah er nicht mehr als einen kleinen Ausschnitt ihres Gesichts, mehr versteckt als ge-zeigt, und doch: es erregte ihn ungemein. Der Mund, halb geöffnet, und ihr keuche n-der Atem … kein Zweifel. Sie berührte sich, sie war erregt. Sie ließ ihn keinen A u-genblick aus den Augen. Er stellte sich vor, es wären ihre Lippen, die sich um seinen Schwanz legten, die sich langsam auf ihm auf und ab bewegten. Seine Hüften bewegten sich stoßweise, kamen ihr entgegen. Er stöhnte. Kurz schloss er die Augen, dann blickte er wieder zu ihr herüber. Leise raschelte etwas. Sie keuchte jetzt lauter. Er betete, dass Cristina es nicht hörte. Sie würde ihm eine Szene machen, wenn sie Allegra bemerkte … Dieser Gedanke stachelte ihn noch weiter an. Und dann dachte er nicht mehr an Cristina. Jetzt war es wirklich Allegra, die auf ihn kniete, die Beine über seinen Obersche n- keln gespreizt, den Rock gerafft, so dass er seine Hände in ihren Po krallen konnte. Sie war es, die ihn verwöhnte. Ihre Lippen bewegten sich schneller und schneller, während er in ihrem Mund immer härter wurde. Er warf den Kopf hin und her, legte die Hand auf ihren Kopf, damit sie ihn schneller nahm, tiefer und härter. Dann schlug er die Augen auf, sah Allegra an … und explodierte. Allegra zog den Finger aus ihrer Vagina. Als sie ihre Klit berührte, spürte sie, wie die Erregung durch ihren ganzen Körper schoss. Sie seufzte. Oh, am liebsten hätte sie ihre Lust herausgeschrien. Mühsam bremste sie sich. Sanft rieb sie mit dem nassen Finger über die Klitoris. Eine herrliche Spannung baute sich in ihr auf. Sie konnte den Blick nicht von Matteo lassen. Er schaute sie unverwandt an. Legte seine Hand auf Cristinas Kopf. Allegras Finger bewegte sich schneller. Wie sollte sie Matteo del Pi-randelli je wieder in die Augen blicken? Wie sollte sie diesen Mann nur heiraten kön-nen, nachdem sie bereits solch sündhafte Dinge geteilt hatten? Doch dann schob sie den Gedanken beiseite. Sie wollte wissen, wie es war, sei- nen Penis im Mund zu haben. Sich auf ihm zu bewegen, seine Hände zu spüren. Doch sie war dazu verdammt, zuzusehen. Seine Hüften hoben sich Cristinas Mund entgegen. Er stöhnte, warf den Kopf hin und her. Allegras Atem beschleunigte sich. Oh ja, wenn das Leidenschaft war, wenn das die Lust war, von der sie die Köchinnen und Dienstmädchen immer flüstern hörte, dann … dann … Sie konnte nicht mehr denken. Alles an ihr war Lust. Mit der ande- ren Hand umfasste sie ihre Brust, spürte, wie sich die harte Brustwarze gegen den Stoff drückte. Sie stöhnte verhalten, keuchte und biss sich auf die Unterlippe. Jetzt war der Moment höchster Lust nicht mehr fern … "Ja! Ja!", rief Matteo, und ihr Blick kehrte zu ihm zurück. Er hatte die Augen halb geschlossen, hielt den Blick jedoch auf sie gerichtet. Und das war der Moment, in dem auch sie die Lust überkam, sich wie ein Zittern von ihrem Schoß ausbreitete und ihren ganzen Körper erfasste, der geschüttelt wurde von der Leidenschaft. Sie hielt sich an Matteos Blick fest, allein das genügte ihr. Als ihr Höhepunkt verebbte, hielt sie den Atem an. Hatte sie geschrien? Hatte sie irgendwas getan, dass Cristina ihre Anwesenheit bemerkte? Doch Cristina schöpfte keinen Verdacht. Sie schien zufrieden mit sich und der Welt. Wie eine schnurrende Katze kuschelte sich an Matteo, als wäre dies das nor-malste auf der Welt. "Das war schön", seufzte sie und schloss die Augen. Matteo schaute zu Allegra herüber. Sie schloss die Augen, wandte den Kopf ab. Behutsam brachte sie den Rock wieder in Ordnung, strich ihn glatt und faltete die Hände im Schoß. Nun musste sie wohl warten, bis Cristina und Matteo verschwa n-den, ehe sie selbst das Zimmer verlassen konnte … Plötzlich sprang Matteo auf, knöpfte seine Hose zu und stopfte sein Hemd in den Hosenbund. "Ich muss gehen", sagte er knapp. Cristina streckte die Hand nach ihm aus. "Aber warum denn? Wir haben doch ge- rade erst angefangen …" Sie legte die andere Hand auf ihre Brüste. "Wenn du willst, warten wir ein bisschen und dann …" "Cristina, ich glaube, du überschätzt deine Möglichkeiten", sagte der Comte kühl. Er stand mit dem Rücken zu Allegra. Sie bewunderte seine muskulöse Figur. Oh, und in wenigen Stunden würde sie mit diesem Mann offiziell verlobt werden … "Hat es dir nicht gefallen?", fragte Cristina herausfordernd. "Ich denke nämlich "Das ist es nicht." Er ging um das Bett herum zur Tür. "Komm", sagte er. "Heute Abend wird meine Verlobung gefeiert. Du wirst dich noch umziehen wollen, nehme ich an? Wenn es so lange dauert wie sonst, solltest du dich beeilen." "Ach, das ist doch langweilig." Cristina saß auf dem Bett und schmollte. Sie zog die Bänder ihrer Miederschnür ung nur langsam zu. "Ich darf ja kein schöneres Kleid tragen als deine Verlobte, da gehe ich am besten gleich in Sack und Asche." Sie schob die Unterlippe vor. Matteo lachte. "Ich glaube nicht, dass du dir Sorgen machen musst." Allegra lächelte still. Sie hatte das Kleid gesehen. Es war erst vor wenigen Tagen aus Paris geliefert worden, wo es ihr Vater bestellt hatte. Ein zartes Kleid mit üppi-gem Blumenmuster: dunkelrote, filigrane Linien waren auf dem cremefarbenen Sei-denstoff mit Goldstickerei verstärkt worden. Ihr Vater hatte extra einen Schneider aus Florenz kommen lassen, der letzte Änderungen am Kleid vornahm. So war zum Bei-spiel die Taille zu weit geschneidert und musste enger gemacht werden. Aber sie war sicher, mit diesem wunderschönen Kleid dem Anlass entsprechend gekleidet zu sein. Vermutlich hatten die Kosten für dieses Kleid die finanziellen Nöte ihres Vaters noch verschlimmert, aber er hatte ihr versichert, dass sie ihm das wert war. "Nun komm." Merkwürdig sanft war Matteos Stimme plötzlich. "Es wird Zeit. Du bist nicht die einzige, die sich für heute Abend noch umziehen musste." War das eine Anspielung? Hatte er Allegra erkannt? Oh, wie sollte sie ihm heute Abend in die Augen sehen können, wenn sie gemeinsam tanzten? Er hielt Cristina die Tür auf und folgte ihr, als sie das Zimmer verließ. Auf dem Allegra schloss die Augen und zählte still bis hundert. Dann erhob sie sich. Ihre Knie waren weich, und sie musste sich einen Moment am Paravent festhalten. Es war eine wohlige, entspannte Wärme, die ihren Körper erfasst hatte. Sie verließ das Zimmer und schloss die Tür hinter sich. Es war höchste Zeit, sich für das Fest umzukleiden.

Source: https://media.libri.de/share/ftp_libri/Leseproben/9783899416114.pdf

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