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Seminar

Forum Seminar
Erster Heidelberger Transplantationstag
Experten und Patienten trafen sich zum Informationsaustausch Welche Voruntersuchungen sind vor einer Nieren- transplantation nötig? Ist es besser, eine Lebendspen- de zu erhalten oder raten Fachleute doch eher zur Ver- storbenenspende? Sind nach der Transplantation be- sondere Verhaltensregeln nötig? Was kommt langfri- stig auf den Patienten zu? Welche begleitenden im- munsuppressiven Medikamente gibt es zur Zeit auf dem Markt? Und last but not least: Wie verhielt es sich beim Heidelberger Fall eines mit Tollwut infizierten Or- gans, der im Februar 2005 für Schlagzeilen sorgte? All diese Fragen beantworteten Experten des Heidelber- ger Transplantationszentrums und Gerhard Stroh, Mit- herausgeber des Diatra-Journals und selbst Betroffe- ner, auf dem ersten Heidelberger Patiententag am 19.
ten sowie auf dem körperlichen Untersuchungsbe- April 2005 im Deutschen Krebsforschungszentrum. fund, denn beispielsweise ein starkes Übergewichtkann leicht zu Komplikationen bei der Operation Es war die erste offizielle Veranstaltung des Heidelber- führen. An die Erfassung wichtiger Daten und Fakten ger Transplantationszentrum zum Informationsaus- schließt sich ein umfassendes operatives Untersu- tausch zwischen Ärzten und Patienten, hervorragend chungsprogramm an, um möglichen anderen Risiko- organisiert unter der Leitung von Professor Dr. Mar-
faktoren, wie etwa Herzerkrankungen oder Tumoren, tin Zeier, ärztlicher Leiter der Sektion Nephrologie an
auf die Spur zu kommen, die nach der Transplantation der Chirurgischen Klinik, Dr. Jörg Beimler, Oberarzt
unter Immunsuppression zur Gefahr werden können.
Neben einem genauen Elektrokardiogramm mit Bela-stungs-EKG, Echokardiographie und gegebenenfallsauch einer Herzkatheteruntersuchung (Koronarangio-graphie) erstellen die Experten auch Röntgenbildervon Lunge und untersuchen besonders sorgfältig mit-tels Oberbauchsonographie und Dopplersonographieinnere Organe, Brustkorb, Becken und wichtige Arte-rien, denn eine Verengung etwa der Herzkranzarterieoder auch der Beinarterien kann schwerwiegende Fol-gen nach sich ziehen. Gerade die Untersuchung derArterien im Bein- und Beckenbereich, so Hampel, seiwichtig, da die neue Niere in diesen Bereich trans-plantiert und über diese versorgt wird. Auch verschie-dene CT- und MRT-Untersuchungen geben Aufschlußüber eventuelle Hinderungsgründe für eine Transplan-tation. Konsiliaruntersuchungen beim HNO-Arzt,Hautarzt, Augenarzt, Gynäkologen beziehungsweise Professor Dr. Jan Schmidt,
Urologen und Gastroenterologen runden das Untersu- Leiter der Sektion Nieren- und Pankreastransplanta- chungsprogramm ab. Hampel hob besonders die Be- tion, der auch die Moderation der Beiträge übernahm.
deutung eines zahnärztlichen Check-ups hervor, denn 180 Patienten aus ganz Deutschland kamen, aus gerade an den Zähnen befinden sich oft nicht bekann- Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg, aber auch te Entzündungen oder Eiteransammlungen, die unter einige aus München oder Görlitz, ein Großteil von ih- Immunsuppression zu Infektionen führen können.
nen aufgrund der Ankündigung im Diatra-Journal. Sie Auch bei einer Lebendnierenspende ist eine ausführli- alle erhielten auf dem Patiententag umfassende Infor- che Anamnese bei Spender und Empfänger nötig, so Hampel. „Ziel aller Transplantationsuntersuchungenist eine höchstmögliche Sicherheit peri- und postope- Eine Nierentransplantation will gut vorbereitet sein.
rativ bei Spender und Transplantationsempfänger“, Bevor es zum Eingriff kommt, müssen zunächst wich- faßte die Referentin ihren Vortrag zusammen.
tige Risikofaktoren für den Empfänger, und im Fall ei-ner Nierenlebendspende auch für den Spender, aus-geschlossen werden. Über Art und Ausmaß dieser Ein gut informierter Patient
Voruntersuchungen informierte Dr. Heidrun Hampel
von der Sektion Nephrologie der Heidelberger Klinik.
ist ein besserer Patient.
Vor jedem Eingriff sammeln die Fachleute vom Trans- Helfen Sie mit !
plantationszentrum in einer Checkliste wichtige Infor- Forum Seminar
Gerhard Stroh, Mither-
beantwortete Privatdo-
zent Dr. Jürgen Weitz,
ter der Sektion Nieren- und Pankreastransplantation ich an seinem Grab Dankeschön sagen“, so Stroh. des Heidelberger Transplantationszentrums. Anfangs habe er nur wenig über seine Erkrankung ge- „Es ist etwas ganz Besonderes, wenn ein gesunder wußt. Erste Probleme mit Wasser in den Beinen im Mensch eine Niere schenkt, und wir als Chirurgen dür- Jahr 1960 seien von den aufgesuchten Ärzten falsch fen daran beteiligt sein und es überbringen“, begann gedeutet und nicht richtig behandelt worden. Erst Weitz seinen Vortrag. Aufgrund der langen Wartezeit nach einer deutlichen Verschlechterung im Jahr 1975 von vier bis fünf Jahren auf eine Verstorbenenniere, so habe man ihn zum Urologen und schließlich zum der Referent, gehe man immer häufiger dazu über, Nephrologen überwiesen. „Da habe ich das erste Mal Nieren von lebenden Spendern zu transplantieren.
das Wort ,Nephrologe’ gehört“, ließ Stroh seine Ge- Weitz erläuterte detailliert die Position der neuen Nie- schichte Revue passieren. Nach einer eingehenden re in der Beckenschaufel und beleuchtete die Risiken Beratung mit seiner Frau begann Stroh im Jahr 1978 für den Spender. Die Gefahr, direkt nach der Spende mit der Heim-Hämodialyse. „Damals hatte ich einen zu versterben, so betonte der Arzt, sei äußerst gering.
Kreatininwert von 17,4. Ich wollte es nicht wahrhaben.
Das relative Mortalitätsrisiko falle für den Spender sta- Ich wollte eine Spenderniere kaufen wie eine Wurst. Im tistisch gesehen sogar geringer aus als der Bundes- nachhinein lacht man über sich selbst“, kritisierte der durchschnitt, denn die Spender würden auch nach der Referent seine damalige Haltung. 1981 kam schließ- Operation permanent ärztlich überwacht. Auch die lich der erlösende Anruf, in Heidelberg stehe eine Nie- Empfänger hätten nach der Spende weniger Proble- re zur Verfügung. Die Nachricht habe ihn wie ein me: Während die neue Niere bei einer Verstorbenen- Schock getroffen, und auch nach der Operation habe spende nach 20 Jahren nur noch bei 30 Prozent aller er nicht sofort begriffen, daß nun die lange Leidenszeit Patienten intakt sei, arbeite das lebend gespendete vorüber sei. Doch innerhalb kürzester Zeit verbesser- Organ zuverlässig in 40 bis 60 Prozent aller Fälle. Der te sich sein Kreatininwert auf zwei und schließlich 1,7.
Anteil der Lebendspenden ist in Heidelberg im Laufe Heute, so schilderte Stroh stolz, verfügt er über einen der Jahre stetig gestiegen und beträgt nun etwa 30 Wert von 1,1 und nimmt nur noch wenige Medikamen- Prozent. Besonders stolz zeigte sich Weitz, daß es te – Azathioprin und Kortison im Wechsel. zwischen 2003 und 2005 bei keinem einzigen Spender Seit 1982 ist Gerhard Stroh im Vorstand der Wiesba- zu chirurgischen Problemen gekommen sei. Die Fra- dener Selbsthilfegruppe für Nierenkranke, seit 1999 ge, ob eine Nierenlebendspende die bessere Alterna- ihr Vorsitzender. Seit 1991 gibt er das Diatra-Journal tive sei, beantwortete der Referent daher mit einem mit heraus. Die Tätigkeit in der Beratung von anderen klaren „Ja“. Die Empfänger hätten eindeutig bessere Betroffenen empfindet Stroh als sehr befriedigend: Langzeitergebnisse bei äußerst geringem Risiko für „Ein Patient sagte zu mir: ,Wenn Sie nach der Opera- den Spender. „Natürlich gibt es keine Garantie für alle tion nicht an meinem Bett erschienen wären, wäre ich Eventualitäten“, so der Referent „aber in der Realität aus dem Fenster gesprungen.‘“ Ich bin dankbar für ist die Lebendspende sehr sicher“. Dies schlägt sich mein geschenktes Leben“, schloß Stroh seinen Vor- nach Angaben des Chirurgen auch in der Spenderzu- friedenheit nach der OP nieder. Laut einer Befragung Den neuesten Stand bei immunsuppressiven Medika- der chirurgischen Klinik ist die überwältigende Mehr- menten stellte Dr.
heit mit der intensiven psychologischen Beratung vor Thoralf Wendt von der
der Spende sehr zufrieden und würde wieder spen- Nach Dr. Weitz beantwortete Dr. Ralf Dikow von der
Sektion Nephrologie die Frage „Sind besondere Ver- haltensmaßregeln nach Nierentransplantation erfor- Da diese Ausführungen bei den Anwesenden großes Interesse hervorriefen, hat die Redaktion Dr. Dikow gebeten, dieses Thema ausführlich für die Leserinnen und Leser zu beleuchten. Sehen Sie dazu den Beitrag im Forum Transplantation auf den Seiten 37 und 38. Forum Seminar
Körper nicht als Fremdkörper erkannt und abgestoßen wird. Der Preis dafür sind Nebenwirkungen wie etwa eine stärkere Infektanfälligkeit und ein um etwa drei- bis fünffach höheres Tumorrisiko als gewöhnlich. Die- se Gefahren möglichst gering zu halten und in der Do- sierung ein Gleichgewicht zwischen maximalem Nut- zen und den geringsten Nebenwirkungen zu erzielen, so Wendt, sei das Ziel der Ärzte. „Wir nehmen uner- wünschte Nebenwirkungen in Kauf, weil wir wissen, was auf uns zukommt und wie man sich dagegen schützen kann“, so der Referent. Als Infektionen, zu denen es unter Immunsuppressiva kommen kann, nannte er Wundinfektionen, Lungenentzündungen, Harnwegsinfektionen, Pilzinfektionen im Mund- und und zu starkem Juckreiz. Da dieser sich im Laufe der Rachenraum sowie Virusinfektionen. Diese können Zeit ins Unerträgliche steigerte, sodaß der Patient mittlerweile jedoch durch Infektionsprophylaxe einge- kaum noch Lebensfreude empfinden konnte, habe dämmt werden. So setzt die moderne Medizin unter man bei Eurotransplant eine Höherstufung erreicht.
anderem auf die Medikamente Kepinol forte, Candio Nach der erfolgreichen Operation sei man am 14. Fe- Hermal Dragees und Candio Hermal Suspension, Turi- bruar 2005 erstmals über den Rabiesverdacht infor- xin Nasensalbe und Valcyte. Dennoch, so der Arzt, miert worden. Man habe den Patienten sofort aus der sollten frisch Transplantierte größere Menschenan- Rehabilitationsklinik zurückgerufen und mit der akti- sammlungen und Menschen mit Infekten meiden. Um ven und passiven Immunisierung sowie mit einer anti- Tumoren vorzubeugen, sollte man regelmäßig zu Vor- viralen Therapie begonnen. Da diese Medikamente je- doch einen zur immunsuppressiven Therapie gegen- Im Rahmen einer Nierentransplantation stehen unter- teiligen Effekt haben, kam es nach Angaben Sauers zu schiedliche Gruppen von Immunsuppressiva zur Ver- einer Abstoßungsreaktion. Diese sei behandelt wor- fügung, etwa Steroide (Kortison), Antimetabolite, Cal- den und nun wieder rückläufig, da man mittlerweile er- cineurin-Inhibitoren, mTOR-Inhibitoren, Antikörper, In- fahren hatte, daß der Patienten nicht infiziert war. Seit terleukin-2 Rezeptor-Antagonisten oder eine neue der zweiten Aprilwoche befänden sich die Werte wie- Substanz namens FTY 720. Jede dieser Substanzen hat ihre spezifischen Nebenwirkungen, etwa Osteo- „Unser Patient hatte das Riesenpech, ein Organ von porose und Gewichtszunahme bei Steroiden oder Ma- einer tollwutinfizierten Patientin zu erhalten und gen-Darm-Beschwerden und Beeinträchtigung der gleichzeitig das Riesenglück, in seiner Kindheit gegen Blutbildung bei den Antimetaboliten. Die Calcineurin- Tollwut geimpft worden zu sein“, bewertete Sauer den Inhibitoren schädigen paradoxerweise Nieren und Fall. „Nur deshalb hat er das Geschehene überstan- Nerven, obwohl gerade sie nach Angaben des Arztes den.“ Weder der Betroffene, noch seine Angehörigen, zu den effektivsten Medikamenten zur Verhinderung hätten sich an die Tollwutimpfung während der Kind- der Abstoßung zählen. Je nach Transplantationszen- heit erinnern können. Erst eine Serumprobe, die noch trum, so Wendt, kommen unterschiedliche Schemata aus der Zeit vor der Transplantation stammte und auf- zum Einsatz. In Heidelberg verwendet man eine Drei- bewahrt worden war, brachte die erlösende Ge- erkombination aus Cyclosporin A (Sandimmun Opto- wißheit. Der Organempfänger hatte Antikörper gegen ral), Methylprednisolon (Urbason) und Mycophenolat das Tollwutvirus im Blut. Dem Patient geht es nach wie Mofetil (CellCept), die zum Teil bereits vor der Trans- vor sehr gut. Abgesehen von leichten Schmerzen im plantation verabreicht und nach der Operation im Lau- Bereich der OP-Narbe, so Sauer, verfüge er über eine fe der Zeit schrittweise reduziert werden. Als Alterna- hervorragende Transplantatfunktion. Dennoch raten tivmedikamente in Ausnahmesituationen, etwa bei die Spezialisten nicht zu einer Tollwutimpfung im Vor- steroidresistenter Abstoßung, gibt es Azathioprin, feld. In Deutschland, so führten sie aus, seien in den Tacrolimus, Sirolimus und Basiliximab (Simulect).
letzten 25 Jahren lediglich fünf Patienten an Tollwut er- All diese Medikamente, so Wendt, tragen dazu bei, die krankt. Das Risiko sei also verschwindend gering. Alle Funktion des Organs zu erhalten. Doch auch die vom Robert-Koch-Institut empfohlenen Impfungen, Transplantatempfänger sollten dafür Sorge tragen, in- etwa gegen Polio, Diphterie und so weiter, sollte man dem sie etwa regelmäßig ihre Medikamente einnäh- jedoch vor der Transplantation vornehmen lassen, da men und keinesfalls die Dosierung eigenmächtig än- dies unter Immunsuppression nicht mehr möglich ist.
derten oder die Therapie gar selbst einstellten. BeiNebenwirkungen, so der Referent, solle man stattdes- Insgesamt ziehen die Organisatoren eine positive Bi- lanz aus dem ersten Heidelberger Patiententag. Wersich weiter informieren will, kann dies im Internet un- Den aktuellen Fall einer Tollwutinfektion nach Organ- ter www.transplantation-center.com tun. Angesichts transplantation beleuchtete schließlich Privatdozent
der überwältigenden Resonanz sind für die Zukunft Dr. Peter Sauer, Oberarzt in der Abteilung Gastroen-
weitere derartige Informationsveranstaltungen ge- terologie. Sauer informierte über den Heidelberger, der die Leber einer mit dem Tollwutvirus infizierten Spen-derin (die Presse berichtete darüber) erhalten hatte. Im Stephanie Hügler

Source: http://www.stephanie-huegler.de/pdf/diatra-journal-2.pdf

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DELKOL LTD TEL: +972-8-9270888 FAX: +972-8-9247072 Safety Data Sheet 1: Identification Name : POLY GREASE HM2 Id No.: 06683 The material uses as welding paste for bearing 2: Composition/Information on Ingredients Appearance : Homogeneous black paste not soluble in water. Composition : 3: Hazards Identification Irritating to eyes, respiratory system an

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Entre 1932 y 1946, el dramaturgo español Miguel Mihura (1905-1977) intenta irrumpir en el mundo del teatro madrileño con obras vanguardistas como Tres sombreros de Copa (1932). Frente al sucesivo fracaso económico de este tipo de pieza experimental, sin embargo, se ve forzado a producir comedias de índole comercial que le permitan el fácil acceso a los escenarios, el éxito y la renta

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